PitchBook Pricing 2026: Was PitchBook kostet, warum die Preise schwanken und wie Sie günstiger an Venture-Daten kommen

Publish date: 19. Okt. 2026
PitchBook brachte Morningstar im Jahr 2025 einen Umsatz von 671,8 Millionen $ ein, erzielt mit 113.451 lizenzierten Nutzern. Das sind rund 5.900 $ pro lizenziertem Nutzer und Jahr. Mehr veröffentlicht das Unternehmen zu den PitchBook-Kosten nicht, und selbst diese Zahl ist in einem 10-K-Bericht vergraben. Alles andere, vom Preis einer einzelnen Lizenz bis zu den Kosten der API, erfahren Sie erst im Vertriebsgespräch. Dieser Leitfaden stellt die Angaben von Käufern, die Beschaffungsdaten und die Finanzberichte der PitchBook-Muttergesellschaft Morningstar nebeneinander. So wissen Sie, wie ein Angebot aussehen sollte, bevor Sie eines anfordern, und was Sie tun können, wenn das Angebot mehr umfasst, als Ihre Pipeline braucht.
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PitchBook Pricing auf einen Blick
PitchBook veröffentlicht keine Preise. Die folgenden Zahlen stammen aus Angaben von Käufern und aus Beschaffungsdaten. Betrachten Sie sie deshalb als Spannen und nicht als Preisliste.
| Was Sie kaufen | Gemeldeter Preis (pro Jahr) |
| Einzellizenz, Kernplattform | 12.000 bis 20.000 $ |
| Team mit drei Lizenzen | 18.000 bis 32.000 $ |
| Jede weitere Lizenz | Rund 7.000 $ |
| Median-Vertragswert | Rund 30.000 bis 32.000 $ |
| Enterprise, alle Module und API | 70.000 bis über 124.000 $ |
| Direct Data und API | Preis nach Datenvolumen, nur auf Anfrage |

Warum PitchBook keine Preise veröffentlicht
Auf der Preisseite von PitchBook finden Sie ein Formular, aber keinen Preis. Die FAQ verraten nur, dass „die Preisoptionen je nach Anzahl der benötigten Lizenzen und Art Ihres Unternehmens variieren“ und außerdem davon abhängen, ob Sie „zusätzliche Premium-Angebote wie Direct Data oder CRM-Integration“ wünschen. Morningstars 10-K-Bericht sagt dasselbe in der Sprache der Finanzaufsicht: Die Preisgestaltung „richtet sich in erster Linie nach der Zahl der lizenzierten Nutzer, wobei es individuelle Preise für Großunternehmen, Boutique-Firmen und Startup-Kunden gibt“.
Zwei weitere Angaben aus Morningstars Finanzberichten zeigen, was bei der Vertragsverlängerung mit dem Preis passiert. Für die Plattform und die Direct-Data-Produkte lag die jährliche Verlängerungsquote, gemessen am Umsatz, 2025 bei rund 103 %, nach 108 % im Jahr 2024. Eine Quote über 100 % bedeutet, dass Bestandskunden jedes Jahr mehr zahlen als im Vorjahr, sei es durch zusätzliche Lizenzen, Modul-Upgrades oder Preiserhöhungen. Außerdem spricht Morningstar in der Mitteilung zum vierten Quartal 2025 von einer „anhaltenden Schwäche im Segment der Unternehmenskunden, vor allem bei kleineren Firmen mit eingeschränkteren Anwendungsfällen“. Das ist genau der Käufer, dem für gelegentliches Nachschlagen eine volle Lizenz angeboten wird.
PitchBook-Kosten pro Lizenz: Was Käufer 2026 berichten
Je größer das Team, desto weniger kostet die einzelne Lizenz. Teuer ist vor allem die erste.
- Ein Nutzer. Unter den acht anonymisierten Kunden bei Failory zahlt einer 12.000 $ und ein anderer 13.500 $ pro Jahr für eine Einzellizenz. Startup Yeti setzt für eine typische personengebundene Einzellizenz 15.000 bis 20.000 $ an und beziffert den Listenpreis für einen Nutzer laut Vendr auf 20.000 $, also rund 1.667 $ im Monat. EasyVC führt Angebote für einen Nutzer zwischen 12.000 und 40.000 $ auf; am oberen Ende steht eine Genossenschaftsbank mit Premium-Modulen.
- Drei Nutzer. Bei Failory zahlen Käufer für drei Lizenzen 18.000 bis 24.000 $; einer von ihnen hat ein Angebot über 25.000 $ gegen eine zweijährige Vertragsbindung auf 20.000 $ heruntergehandelt. Das Basis-Teampaket kostet laut Startup Yeti rund 25.000 $ für drei Nutzer; Investor Data Rooms setzt für kleine Teams 18.000 bis 32.000 $ an.
- Weitere Lizenzen. Startup Yeti und EasyVC nennen übereinstimmend rund 7.000 $ pro zusätzlicher Lizenz und Jahr, sobald Sie über das Basispaket hinausgehen.
- Größere Teams. Die Käuferbeispiele von EasyVC reichen von 45.000 $ für eine Investmentbank mit fünf Nutzern über 60.000 $ für eine Private-Equity-Gesellschaft mit sieben Nutzern bis zu 70.000 $ für eine Bank mit zehn Nutzern.
Die Teams, mit denen Spona spricht, bestätigen die Mitte dieser Spanne: Ein Team mit drei Nutzern, das PitchBook budgetiert, rechnet in der Regel mit 25.000 bis 40.000 $ pro Jahr. Das ist ein Budgetansatz und kein Angebot des Anbieters.

PitchBook-Abos: Einzelnutzer, Team, Enterprise und API
Ein PitchBook-Abo können Sie nicht einfach selbst online buchen. Jeder Tarif ist eine Jahreslizenz, die im Vertriebsgespräch verkauft wird. Bei Failory heißt es dazu: „Es werden nur Jahreslizenzen angeboten.“ Laut Startup Yeti ist auch eine vierteljährliche Abrechnung möglich, allerdings zu einem effektiv höheren Jahrespreis. Mehrjahresverträge werden demnach Jahr für Jahr abgerechnet.
- Einzelnutzer erhalten einen personengebundenen Login für die Plattform, die Desktop-App, die Mobile-App, die Plug-ins für Excel und PowerPoint sowie die Chrome-Erweiterung. All das ist laut den FAQ von PitchBook im Preis enthalten.
- Team-Pakete beginnen bei drei Lizenzen, weitere kommen zum oben genannten Preis pro Lizenz hinzu. Lizenziert wird personengebunden, und genau so beschreibt Morningstars 10-K-Bericht das Preismodell. Ein Team, in dem fünf Personen gelegentlich Zugriff brauchen, zahlt also für fünf Lizenzen.
- Enterprise-Verträge bieten zusätzlich Zugriff auf alle Module, individuelle Datenexporte, API-Zugang und dedizierten Support. In den Vendr-Verträgen, die Startup Yeti und Investor Data Rooms zitieren, kosten sie rund 70.000 bis 124.000 $ pro Jahr.
Preise für die PitchBook-API und Direct Data
PitchBooks Seite zu Direct Data und API beschreibt eine RESTful-JSON-API, die „Deals, Investoren, Fonds, Personen, Limited Partners und Dienstleister“ abdeckt, aufgeteilt „auf mehrere Endpunkte, damit Sie alle Daten bekommen, die Sie brauchen, und keine, die Sie nicht brauchen“. Zum Preis heißt es dort nur: „Sie zahlen für das, was Sie nutzen.“ Morningstars 10-K-Bericht bestätigt das Modell: Direct-Data-Produkte „werden nach Datenvolumen bepreist“. Investor Data Rooms nennt die API „oft eines der teureren Add-ons“. Budgetieren Sie die API getrennt von den Lizenzen und lassen Sie sich den Preis pro Abruf oder pro Datensatz schriftlich bestätigen, denn Morningstar hebt in der Mitteilung zum vierten Quartal 2025 eine „besondere Stärke im kleinen, aber wachsenden Direct-Data-Geschäft“ hervor.
Gibt es eine kostenlose Testversion oder Gratisversion von PitchBook?
Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Auf der Preisseite von PitchBook heißt es: „Füllen Sie ein Formular aus, und wir prüfen, ob ein kostenloser Testzugang für Sie infrage kommt.“ Laut Failory ruft zunächst ein Vertriebsmitarbeiter an, bevor PitchBook überhaupt einen Test freischaltet. Rezensenten bei Software Advice beschreiben dasselbe: Einem wurde mitgeteilt, es gebe keine Testphase, und PitchBook schreibt in seiner Antwort darauf, der Testzugang werde „auf den Bedarf jedes Interessenten zugeschnitten“. Für Studierende gibt es im Anfrageformular von PitchBook ein eigenes Ankreuzfeld. Das ist der einzige Weg zu vergünstigtem oder kostenlosem Zugang, den das Unternehmen selbst in Aussicht stellt.
Wovon die PitchBook-Kosten abhängen
Vier Faktoren bestimmen die Höhe eines PitchBook-Angebots, und zwar in dieser Reihenfolge:
- Lizenzen. Laut Startup Yeti umfasst das Basis-Teampaket rund drei Nutzer, jede weitere personengebundene Lizenz kostet etwa 7.000 $ pro Jahr zusätzlich.
- Module und Datenpakete. Den Einstieg bilden die Kerndaten zu Unternehmen und Deals. Daten zu Limited Partners, Fondsperformance, Fundamentaldaten börsennotierter Unternehmen, Patente, Nachrichten zu Leveraged Loans und der VC Exit Predictor sind Premium-Bausteine, und EasyVC merkt an, dass der Predictor „extra kosten kann“.
- Add-ons. Direct Data, API-Zugang und die CRM-Integration mit Salesforce oder HubSpot werden im Angebot separat ausgewiesen; laut 10-K-Bericht richtet sich der Preis für Direct Data nach dem Volumen.
- Laufzeit und Zeitpunkt. In den Vendr-Daten senken Verträge über zwei oder drei Jahre den Jahrespreis um 15 bis 30 %. Investor Data Rooms weist zudem darauf hin, dass PitchBooks Geschäftsjahr wie das von Morningstar im Dezember endet; bei Angeboten, die Sie in den letzten Wochen eines Jahres anfragen, kann der Verhandlungsspielraum daher größer sein.
So zahlen Sie weniger für Ihr PitchBook-Abo
Wo Sie ansetzen können, zeigen die Beschaffungsdaten. Vendr-Kunden haben im Schnitt rund 14 % vom ersten Angebot heruntergehandelt, und ein Mehrjahresvertrag wurde 22 % unter Listenpreis abgeschlossen; für den Rest des Kalenderjahres gab es den Service obendrein kostenlos. Beides berichtet Startup Yeti. Auf Vendrs PitchBook-Seite liegt die durchschnittliche Ersparnis über alle von Vendr betreuten Deals bei 13,72 %.
- Kaufen Sie weniger Lizenzen, als Sie zu brauchen glauben. Die Plattform ist für Analysten gemacht, die den ganzen Tag darin arbeiten. Zählen Sie die Personen, die sich jede Woche einloggen, nicht alle, die vielleicht einmal einen Bericht haben möchten.
- Tauschen Sie Laufzeit gegen Preis, aber mit Bedacht. Eine zweijährige Laufzeit bringt 15 bis 30 % Rabatt, doch Sie bleiben gebunden, auch wenn sich Ihr Dealflow verändert. Der Failory-Käufer, der 20.000 statt 25.000 $ akzeptierte, gab für den Rabatt Flexibilität auf.
- Deckeln Sie den Preisaufschlag bei der Verlängerung. Startup Yeti berichtet von vorgeschlagenen Erhöhungen um 5 bis 7 % pro Jahr; ein Team behielt seinen Abschlussrabatt von 10 % auch über die erste Verlängerung hinweg, weil die Obergrenze im Bestellformular stand.
- Legen Sie ein Konkurrenzangebot vor. In den von Startup Yeti dokumentierten Fällen hat ein schriftliches Alternativangebot den PitchBook-Preis um 5 bis 10 % gesenkt. Die Zahlen dafür liefert Ihnen der Abschnitt zu den Alternativen weiter unten.
- Lassen Sie sich im Testzugang genau die angebotenen Module freischalten. Wenn Sie nur die Kerndaten testen dürfen, können Sie nicht beurteilen, ob sich die Premium-Bausteine aus dem Angebot bezahlt machen.
Ist PitchBook seinen Preis wert?
Für manche Käufer eindeutig ja. Morningstars 10-K-Bericht zählt rund 10.200 PitchBook-Kundenkonten. Bei Software Advice bekommt PitchBook für das Preis-Leistungs-Verhältnis 3,7 von 5 Punkten, in der Gesamtwertung aus 38 Rezensionen dagegen 4,4. So sieht ein Produkt aus, das man gleichzeitig hervorragend und teuer findet. Die Rezensenten loben die Tiefe der Daten zu Deals, Fonds und LPs, die Analystenberichte und den Support, beklagen sich aber über die Kosten. Ein Rezensent aus der Unternehmensentwicklung eines Herstellers von Unterhaltungselektronik schreibt: „Der Preis ist sehr hoch. Selbst nachdem man das Erstangebot heruntergehandelt hat, ist es immer noch sehr teuer.“
PitchBook lohnt sich, wenn sich Ihre Arbeit um den Deal selbst dreht: nicht börsennotierte Unternehmen aufspüren und bewerten, Fonds benchmarken, LPs recherchieren oder Vergleichsanalysen (Comps) erstellen. Es lohnt sich nicht mehr, wenn Sie von PitchBook im Grunde eine Liste von Unternehmen brauchen, die Sie ansprechen wollen. Dieselben Rezensionen bei Software Advice bemängeln „veraltete Kontaktdaten von Personen, die den Arbeitgeber gewechselt haben“, und das ist ausgerechnet der Teil der Datenbank, den ein Vertriebsteam tatsächlich nutzt. Morningstars Hinweis auf die Schwäche bei „kleineren Firmen mit eingeschränkteren Anwendungsfällen“ beschreibt genau diesen Käufer.
Günstigere PitchBook-Alternativen für Venture-Daten
Geht es Ihnen darum, finanzierte Unternehmen zu finden und anzusprechen, statt Deals zu analysieren, kosten mehrere der folgenden Startup-Datenbanken weniger als eine einzige PitchBook-Lizenz. Die Preise sind Listenpreise der Anbieter, soweit veröffentlicht, ansonsten Werte, die VC Beast, Startup Yeti und Vendr nennen. Preqin und CB Insights stehen auf der Liste, weil Käufer sie mit PitchBook vergleichen; sie konkurrieren allerdings über die Research-Tiefe und nicht über den Preis.
1. Crunchbase Pro: Finanzierungsmeldungen und Unternehmensprofile


Crunchbase Pro kostet 49 $ im Monat bei jährlicher Abrechnung oder 99 $ bei monatlicher Abrechnung, Enterprise-Verträge beginnen bei rund 50.000 $. Laut Vendrs Daten zu Crunchbase liegt der Median-Vertragswert bei 20.000 $ pro Jahr; auch die günstige Variante wird also mit jeder Lizenz teurer. Crunchbase deckt Finanzierungsrunden, Unternehmensprofile und einfaches Prospecting ab.
2. Dealroom: Daten zum europäischen Startup-Ökosystem


Dealroom kostet laut Startup Yeti rund 12.500 € (Premium) bis 17.000 € (Premium Plus) im Jahr, VC Beast nennt dagegen 300 bis 1.500 $ im Monat. VC Beast empfiehlt Dealroom europäischen VCs und Innovationsagenturen, die das Startup-Ökosystem der EU beobachten. Das ist vor allem dann relevant, wenn Ihr Markt Deutschland, Frankreich oder Nordeuropa ist und nicht die USA.
3. Tracxn: Startup-Tracking nach Branchen


VC Beast gibt für Tracxn rund 500 bis 1.000 $ pro Jahr an, also in derselben Preisklasse wie ein Abo von Crunchbase Pro, und empfiehlt das Tool, um Startups in aufstrebenden Branchen zu verfolgen.
4. Harmonic: KI-gestütztes Deal-Sourcing


Nach den Zahlen von VC Beast kostet Harmonic rund 500 $ im Monat. VC Beast beschreibt das Tool als KI-gestützte Lösung, mit der Venture-Investoren proaktiv Deals aufspüren.
5. Preqin: Daten zu Fonds, LPs und alternativen Anlagen


Preqin kostet laut den von Startup Yeti zitierten Vendr-Daten 25.000 bis 81.000 $ pro Jahr, VC Beast nennt allerdings Einstiegspreise ab 5.000 $. Bei Fonds- und LP-Daten überschneidet sich Preqin mit PitchBook; es ersetzt also eher die Research-Lizenz, als sie preislich zu unterbieten.
6. CB Insights: Marktanalysen für Strategieteams


VC Beast und Startup Yeti beziffern die Kosten für CB Insights auf 40.000 bis über 100.000 $ pro Jahr. Die Plattform versorgt Strategieteams in Konzernen und große VCs mit Marktanalysen.
7. Spona: verifizierte Kontakte bei finanzierten Unternehmen


Spona rechnet nicht pro Lizenz ab, sondern pro Lead: 0,01 bis 0,09 $ pro Bulk-Lead und 0,32 bis 4,00 $ pro qualifiziertem Lead, dazu gibt es einen kostenlosen Tarif und Beispiel-Leads. Als einziges der sieben Tools verkauft Spona den Kontakt statt der Lizenz, deshalb gehört es in eine andere Budgetzeile. Die Zahlen dazu zeigt der nächste Abschnitt. Einen breiteren Überblick darüber, welche Art von Anbieter wofür passt, geben unser Leitfaden zu B2B-Datenanbietern und unser Grundlagenartikel zu Datenlieferanten.
PitchBook vs. Spona: Lizenz oder Lead-Liste zum Stückpreis?
Bei Deal-Intelligence kann Spona PitchBook nicht ersetzen: Es fehlen Daten zur Fondsperformance, LP-Kontakte, Bewertungen und Analysten-Research. Ein Team, das täglich mit Comps und Cap Tables arbeitet, sollte seine PitchBook-Lizenz behalten. Was Spona abdeckt, ist der Moment nach der Recherche: Unternehmen zu erreichen, die gerade Geld eingesammelt haben, und zwar über eine verifizierte Ansprechperson.
So sieht das in Zahlen aus (Sponas eigene Daten):
- Spona erfasst über 2 Millionen VC-finanzierte und extern finanzierte Unternehmen mit sieben zentralen Finanzierungsfeldern: Art der Runde, Betrag, Währung, Datum der Bekanntgabe, Investoren, Quell-URL und Datum der letzten Prüfung. Neue Finanzierungen sollen innerhalb von 72 Stunden erscheinen, nachdem die Quelle verfügbar ist, und die wöchentlichen Abos für neue Leads sind an Finanzierungsmeldungen gekoppelt.
- In einer Stichprobe von 1.000 abgeglichenen finanzierten Unternehmen hatten 850, also 85 %, mindestens eine verifizierte E-Mail-Adresse eines Entscheiders.
- In den vergangenen 12 Monaten finanzierte Unternehmen mit verifizierten Kontakten: Deutschland 1.800 Unternehmen und 7.200 Kontakte; USA 12.000 und 48.000; Großbritannien 3.500 und 14.000; Frankreich 1.500 und 6.000.
Ein Rechenbeispiel: Ein dreiköpfiges Vertriebsteam braucht pro Quartal 250 frisch finanzierte Unternehmen mit jeweils einem verifizierten Entscheider, also 1.000 Kontakte pro Jahr.
| Kostenposition | PitchBook, 3 Lizenzen | Spona, pro Lead |
| Grundkosten | 18.000 bis 32.000 $ pro Jahr (gemeldete Verträge mit drei Lizenzen) oder die 25.000 bis 40.000 $, die ein Team mit drei Nutzern typischerweise einplant | 1.000 qualifizierte Leads zu je 0,32 bis 4,00 $: 320 bis 4.000 $ |
| Einrichtung | Keine, aber ein Jahr Laufzeit | Einmalige ICP-Einrichtung: 1.000 Credits, also 8 bis 10 $ |
| Kontakte | Unternehmens- und Personenprofile; Rezensenten bei Software Advice bemängeln veraltete Kontaktdaten | Jeder Lead wird vor der Auslieferung verifiziert; von Sponas 280 Millionen Kontakten haben 65 % eine verifizierte E-Mail-Adresse und 35 % eine geschäftliche Telefonnummer |
| Vertragsbindung | Jahreslizenz, Aufschlag bei Verlängerung ist Verhandlungssache | Monatlich oder jährlich, selbst online buchbar; Team- und Enterprise-Tarife jährlich ab 20.000 $ |
| Erstes Jahr | 18.000 bis 40.000 $ | 328 bis 4.010 $ |

Am oberen Ende der Spona-Spanne gibt das Team 10 bis 22 % dessen aus, was eine PitchBook-Teamlizenz kostet, und bekommt eine Liste zum Abtelefonieren statt einer Datenbank, die es erst durcharbeiten muss. Am unteren Ende zahlt es weniger, als eine einzelne PitchBook-Lizenz für einen Monat kostet. Hinter der Differenz steckt kein Rabatt, sondern ein anderes Produkt. Ein Spona-Kunde, Gründer eines Unternehmens mit 5 bis 20 Beschäftigten, beschreibt die Überlegung hinter dem Kauf so: „Wir wollten erst eine Stichprobe testen und für die Daten bezahlen, die wir brauchten, bevor wir eine größere Verpflichtung eingingen.“ Qonto, ebenfalls Spona-Kunde, hat laut Sponas veröffentlichter Fallstudie eine Basis von 42.350 verifizierten Prospects aufgebaut und eine um 80 % höhere Erreichbarkeitsquote sowie dreimal so viele Outbound-Demos verzeichnet. Für E-Mail-Werbung ist in Deutschland allerdings grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung erforderlich, abgesehen von der eng gefassten Bestandskundenausnahme.
So setzen sich Sponas Preise zusammen: Zusätzliche Credits kosten zum Grundpreis 0,01 $; je nach Tarif gibt es 5 % (Pro), 10 % (Premium), 15 % (Expert) oder 20 % (Enterprise) Rabatt, also 0,0095 $ bis hinunter zu 0,008 $ pro Credit. Für die jährliche Abrechnung wirbt Spona mit einer gesonderten Ersparnis von 8 %. Bulk-Leads kosten 0,01 bis 0,09 $, qualifizierte Leads 0,32 bis 4,00 $, die Anreicherung vorhandener Datensätze 1 bis 30 Credits und signalbasierte Leads 100 bis 500 Credits. Der kostenlose Tarif umfasst Zugriff auf B2B-, Venture- und Shopify-Daten, Daten zu lokalen Unternehmen sowie Instant Mining, und Sie sehen Beispiel-Leads, bevor Sie bezahlen. Alle Details finden Sie auf der Preisseite von Spona.
Wie der Workflow rund um finanzierte Unternehmen von A bis Z abläuft, zeigt unser Leitfaden dazu, wie Sie frisch finanzierte Startups finden: von den Quellen über das Timing bis zur Ansprache. Warum eine Finanzierungsrunde ein guter Anlass ist, aktiv zu werden, erklärt der Leitfaden zu B2B-Kaufsignalen.
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Häufige Fragen zum PitchBook Pricing
Was kostet PitchBook pro Jahr?
Laut Angaben von Käufern kostet eine einzelne PitchBook-Lizenz 12.000 bis 20.000 $ pro Jahr und ein Team mit drei Lizenzen 18.000 bis 32.000 $; jede weitere Lizenz schlägt mit rund 7.000 $ zu Buche. Die Beschaffungsdaten von Vendr zeigen Verträge zwischen rund 20.000 und 124.000 $ bei einem Median von etwa 30.000 bis 32.000 $. PitchBook selbst veröffentlicht keine Preise.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu PitchBook?
Keine vollwertige. PitchBook selbst bietet außer der Studierendenoption im Anfrageformular keine kostenlose Version, und Testzugänge vergibt das Unternehmen von Fall zu Fall nach einem Vertriebsgespräch. Verlangen Sie für den Test deshalb genau die Module, die Sie kaufen würden, denn ein Testzugang kann auf die Kerndaten beschränkt sein. Für grundlegende Unternehmens- und Finanzierungsdaten bietet Crunchbase eine Gratisversion, Crunchbase Pro gibt es ab 49 $ im Monat bei jährlicher Abrechnung. Für verifizierte Kontakte bei finanzierten Unternehmen hat Spona einen kostenlosen Tarif mit Beispiel-Leads; danach zahlen Sie pro Lead.
Was kostet die PitchBook-API?
PitchBook veröffentlicht keine API-Preise. Auf der API-Seite heißt es: „Sie zahlen für das, was Sie nutzen.“ Morningstars 10-K-Bericht hält zudem fest, dass Direct-Data-Produkte einschließlich APIs und Datenfeeds „nach Datenvolumen bepreist werden“. Käufer beschreiben die API als eines der teureren Add-ons. Fragen Sie deshalb vor der Unterschrift nach dem Preis pro Datensatz oder pro Abruf.
Wie viel hat Morningstar für PitchBook bezahlt?
Morningstar vereinbarte im Oktober 2016 den Kauf der restlichen rund 80 % an PitchBook für etwa 180 Millionen $, was einer Bewertung des Unternehmens von 225 Millionen $ entsprach. PitchBook kam damals auf 31,1 Millionen $ Umsatz in den vorangegangenen zwölf Monaten und mehr als 1.800 Kunden; für 2025 wies Morningstar 671,8 Millionen $ PitchBook-Umsatz und rund 10.200 Kundenkonten aus.
Was ist PitchBook und welches Geschäftsmodell steckt dahinter?
PitchBook, eine Tochter von Morningstar, ist eine Plattform für Finanzdaten und Research zu Unternehmen mit und ohne Börsennotierung, Venture Capital, Private Equity, M&A, Fonds, Limited Partners und den Menschen dahinter. Das Geschäftsmodell beruht auf jährlichen Abonnements pro Nutzer für die Plattform sowie auf Direct-Data- und API-Produkten, deren Preis sich nach dem Volumen richtet. Die Verlängerungsquote lag 2025 bei rund 103 %; Bestandskunden geben also im Schnitt jedes Jahr mehr aus.
Ist PitchBook eine verlässliche Quelle?
Für Daten zu Deals, Fonds und Investoren ist PitchBook weit verbreitet: Morningstars 10-K-Bericht für 2025 weist 113.451 lizenzierte Nutzer aus. Rezensenten bei Software Advice vergeben insgesamt 4,4 von 5 Punkten, verweisen aber auf veraltete Finanzierungseinträge und überholte Kontaktdaten von Personen, die den Arbeitgeber gewechselt haben. Die Deal-Daten können Sie als verlässlich betrachten; jeden Kontakt sollten Sie aber prüfen, bevor Sie ihn für die Ansprache nutzen.
Gibt es bei PitchBook spezielle Preise für Startups?
Morningstars 10-K-Bericht erwähnt „individuelle Preise für Großunternehmen, Boutique-Firmen und Startup-Kunden“, und die Kaufratgeber von Startup Yeti und PipelineRoad nennen ermäßigte Tarife für akademische Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen. Einen veröffentlichten Startup-Preis gibt es nicht; Unternehmen, die noch keinen Umsatz machen, müssen nachfragen. Planen Sie deshalb entweder die gemeldeten 12.000 bis 20.000 $ für eine Einzellizenz ein oder eine günstigere Quelle für Venture-Daten.
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