Apollo Pricing 2026: Apollo.io Preise, Credits und was Sie wirklich zahlen

Publish date: 5. Okt. 2026
Apollo.io kostet bei jährlicher Abrechnung zwischen 0 und 119 $ pro Nutzer und Monat, und laut eigenen Angaben nutzen Vertriebler in mehr als 500.000 Unternehmen das Tool. Der Lizenzpreis ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Jede E-Mail-Adresse, die Sie aufdecken, jede Telefonnummer, die Sie freischalten, und jeder Kontakt, den Sie exportieren, geht von einem Credit-Kontingent ab, und diese Credits entscheiden, was Sie wirklich zahlen.
Dieser Leitfaden behandelt die vier Apollo-Tarife, das Credit-System, die tatsächlichen Kosten pro Kontakt im Vergleich zu ZoomInfo und für wen sich Apollo lohnt. Die Preise haben wir im Oktober 2026 mit Apollos Preisseite und Preisdaten für 2026 abgeglichen.
Apollo Pricing im Überblick (2026)
Apollo veröffentlicht seine Preise und hebt sich damit bereits von Enterprise-Datenanbietern ab, die nur auf Anfrage verkaufen. Das sind die vier Tarife:
| Tarif | Jährliche Abrechnung | Monatliche Abrechnung | Ideal für |
| Free | 0 $ | 0 $ | Datenqualität testen und leichte Akquise |
| Basic | 49 $/Nutzer/Monat | 65 $/Nutzer/Monat | Gründer ohne Team und Vertriebler mit E-Mail-Akquise |
| Professional | 79 $/Nutzer/Monat | 99 $/Nutzer/Monat | Kleine Teams mit Multichannel-Outreach |
| Organization | 119 $/Nutzer/Monat (mind. 3 Nutzer) | 149 $/Nutzer/Monat | Größere Teams mit Admin- und Sicherheitsanforderungen |
Die jährliche Abrechnung spart gegenüber monatlicher Zahlung rund 25 % bei Basic und 20 % bei Professional und Organization, wie Getleads Prüfung von Apollos Preisseite im September 2026 zeigt. Der Organization-Tarif setzt mindestens drei Nutzer voraus, der tatsächliche Einstiegspreis liegt also bei 357 $ pro Monat oder 4.284 $ pro Jahr.

So funktioniert Apollos Credit-System
Das Durchsuchen der Apollo-Datenbank ist in jedem Tarif kostenlos. Credits verbrauchen Sie erst, wenn Sie Daten herausholen, und genau dort liegen die eigentlichen Kosten.
- Aufgedeckte E-Mail-Adressen kosten in der Regel 1 Credit.
- Telefonnummern kosten deutlich mehr. Preisanalysen für 2026 nennen rund 8 Credits pro aufgedeckter Telefonnummer. Ein Team, das viel telefoniert, verbraucht Credits daher viel schneller als eines, das vor allem mailt.
- Exporte verbrauchen ebenfalls Credits. Auf Apollos Preisseite heißt es, dass Export-Credits immer dann anfallen, wenn ein Kontakt Apollo verlässt, ob per CSV-Datei, CRM-Synchronisierung oder API-Anreicherung, die an Tools wie Outreach oder Salesloft übergeben wird.
Bezahlte Tarife enthalten pro Lizenz einen jährlichen Credit-Pool, laut Berichten 30.000 Credits bei Basic, 48.000 bei Professional und 72.000 bei Organization. Bei Jahrestarifen werden die Credits für das ganze Jahr im Voraus gutgeschrieben. Ungenutzte Credits verfallen bei der Verlängerung, und wenn sie ausgehen, können Sie in der App nachkaufen, wobei Apollo den Preis dafür nicht auf seiner Preisseite nennt.
Daraus folgen zwei praktische Konsequenzen. Erstens kann ein Tarif, der für E-Mails großzügig wirkt, eng werden, wenn Ihre Vertriebler viel telefonieren. Zweitens sind ungenutzte Credits bereits ausgegebenes Geld. Es lohnt sich also, den Tarif an die tatsächliche Nutzung anzupassen.
Was die einzelnen Apollo-Tarife enthalten
Free
Der kostenlose Tarif bietet Zugriff auf die Datenbank, die Chrome-Erweiterung, die Gmail- und Outlook-Integration und ein kleines monatliches Credit-Kontingent, mit bis zu zwei aktiven Sequenzen. Das reicht, um die Datenqualität in Ihrem Markt zu testen, aber nicht für Outbound in nennenswertem Umfang.
Basic
Basic (49 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, 65 $ monatlich laut Supereds Auswertung der Apollo-Preisseite vom September 2026) ergänzt vollständige Sequenzen, CRM-Integrationen und einen deutlich größeren Credit-Pool. Der Tarif passt zu Gründern ohne Team und einzelnen Vertrieblern, die vor allem per E-Mail akquirieren.
Professional
Professional (79 $ bei jährlicher, 99 $ bei monatlicher Abrechnung) ist der Tarif, bei dem die meisten kleinen Vertriebsteams landen. Er ergänzt einen integrierten Dialer, A/B-Tests für Sequenzen, erweitertes Reporting, KI-Schreibfunktionen und Kaufabsichtssignale sowie einen größeren Credit-Pool.
Organization
Organization (119 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, 149 $ monatlich, mindestens drei Nutzer) ist für größere Teams gebaut. Hinzu kommen Funktionen wie Gesprächstranskripte, Single Sign-on, anpassbare Berichte und erweiterter API-Zugang sowie der größte Credit-Pool pro Lizenz.
Apollos wichtigste Funktionen erklärt
Apollo ist mehr als eine Kontaktdatenbank, und das ist ein Grund, warum sich seine Preise schwer vergleichen lassen. Das bekommen Sie über die Tarife hinweg:
- B2B-Datenbank und Suchfilter. Suchen Sie Personen und Firmen nach Position, Hierarchiestufe, Branche, Standort, Unternehmensgröße und Technologie, speichern Sie Listen und richten Sie Benachrichtigungen ein.
- Chrome-Erweiterung. Decken Sie E-Mail-Adressen und Telefonnummern auf, während Sie LinkedIn, Firmenwebsites oder Ihr Gmail-Postfach nutzen.
- Sequenzen. Bauen Sie mehrstufige Kampagnen aus automatischen und manuellen E-Mails, Anrufen und LinkedIn-Aufgaben.
- Dialer. Telefonieren Sie direkt aus Apollo heraus, mit Anrufprotokoll und in höheren Tarifen mit Aufzeichnungen und Transkripten.
- KI-Funktionen. Entwerfen Sie personalisierte E-Mails und recherchieren Sie Accounts mit Apollos KI, mit größeren KI-Kontingenten in höheren Tarifen.
- Intent und Signale. Professional und Organization ergänzen Kaufabsichts- und Jobwechsel-Signale, mit denen Sie Accounts priorisieren.
- Anreicherung und CRM-Synchronisierung. Halten Sie Datensätze in Salesforce oder HubSpot mit Apollo-Daten aktuell. Denken Sie daran, dass jeder Kontakt, der aus Apollo heraus synchronisiert wird, Credits kostet.
Für einen Gründer ohne Team kann dieses Paket drei oder vier separate Tools ersetzen. Für ein größeres Team, das bereits eine Sales-Engagement-Plattform und ein CRM nutzt, überschneidet sich vieles mit Tools, für die Sie schon zahlen, und die eigentliche Frage ist dann, wie gut Apollos Daten in Ihrem Markt sind.
Monatliche oder jährliche Abrechnung: was ist besser?
Die monatliche Abrechnung kostet mehr, aber Sie können Apollo damit einige Monate testen, sehen, wie viele Credits Ihr Team tatsächlich verbraucht, und kündigen, wenn die Daten nicht zu Ihrem Markt passen. Die jährliche Abrechnung ist günstiger und schreibt alle Credits im Voraus gut, was Teams hilft, die phasenweise akquirieren.
Ein sinnvoller Weg: Starten Sie monatlich mit ein oder zwei Lizenzen, verfolgen Sie den Credit-Verbrauch 60 bis 90 Tage lang und wechseln Sie dann nur für die Vertriebler zur jährlichen Abrechnung, die Apollo täglich nutzen. Lassen Sie sich vor dem Wechsel schriftlich von Apollo bestätigen, was mit Ihren verbleibenden Credits passiert, wenn Sie Abrechnungszeitraum oder Tarif ändern. Die Credit-Zuteilung hängt vom Abrechnungszyklus ab, und es ist einfacher, das vorher zu klären, als nach dem Wechsel festzustellen, dass ungenutzte Credits verfallen sind.
Was Apollo je nach Teamgröße kostet
Weil Apollo pro Lizenz abrechnet, wächst die Rechnung linear mit Ihrem Team. Das kostet jedes Setup pro Jahr zu Listenpreisen bei jährlicher Abrechnung:
| Team-Setup | Tarif | Kosten pro Jahr | Credits pro Jahr* |
| Gründer ohne Team | Basic, 1 Lizenz | 588 $ | ca. 30.000 |
| 3-köpfiges Team | Professional, 3 Lizenzen | 2.844 $ | ca. 144.000 |
| 5-köpfiges Team | Professional, 5 Lizenzen | 4.740 $ | ca. 240.000 |
| Kleinstes Organization-Team | Organization, 3 Lizenzen | 4.284 $ | ca. 216.000 |
| 10-köpfiges Team | Organization, 10 Lizenzen | 14.280 $ | ca. 720.000 |
*Credit-Pools laut Preisanalysen für 2026. Das sind Mindestpreise. Zum Vergleich: Vendrs Kaufdaten zeigen einen Median-Vertrag von 19.000 $ pro Jahr über 101 Käufe, was größere, verhandelte Team-Verträge widerspiegelt. Teams, die viel telefonieren oder große Listen exportieren, kaufen meist zusätzlich Credits nach. Deshalb lohnt es sich, die Nutzung in den ersten Monaten zu verfolgen, bevor Sie weitere Lizenzen buchen.
Die versteckten Kosten von Apollo
Apollos veröffentlichte Preise sind ehrlich, doch einige Kosten zeigen sich erst im Betrieb:
- Credit-Nachkäufe. Teams, die viele Telefonnummern aufdecken oder große Listen exportieren, gehen oft vor Jahresende die Credits aus.
- Mindestanzahl an Lizenzen. Durch die Mindestanzahl von drei Lizenzen bei Organization zahlt ein Zweierteam für eine dritte Lizenz.
- Verfallende Credits. Credits, die bis zur Verlängerung nicht genutzt werden, gehen verloren. Zu viel einzukaufen kostet also echtes Geld.
- Tools für die Zustellbarkeit. Apollo kann E-Mails versenden, doch viele Teams ergänzen bei wachsendem Volumen eigene Tools für Postfach-Warm-up, zusätzliche Versanddomains und E-Mail-Verifizierung.
- Schlechte Daten. Jede unzustellbare E-Mail schadet Ihrer Absender-Reputation, und jede falsche Telefonnummer kostet Vertriebszeit. Daten vor der Nutzung zu prüfen, wie in unserem Leitfaden zur Validierung von B2B-Daten beschrieben, kostet zusätzlich, schützt aber Ihre Domains.
Auch das Versandvolumen hat Grenzen: Googles Richtlinien für E-Mail-Absender verlangen von Massenversendern Authentifizierung und niedrige Spamraten. Umfangreiche Apollo-Sequenzen brauchen deshalb oft zusätzliche Domains und Warm-up-Tools.
Apollo vs. ZoomInfo: Kosten pro Kontakt
Der Preis pro Lizenz ist ein schlechter Maßstab, um Daten-Tools zu vergleichen. Besser sind die Kosten für jeden Kontakt, den Sie tatsächlich nutzen. Hier ein Rechenbeispiel mit Listenpreisen und den für jeden Tarif berichteten Credit-Kontingenten.
Apollo Professional, eine Lizenz: 948 $ pro Jahr mit berichteten 48.000 Credits. Angenommen, ein Vertriebler deckt 500 Kontakte pro Monat auf, also 6.000 pro Jahr, und schaltet für 600 davon die Telefonnummer frei. Das verbraucht rund 10.800 Credits, deutlich innerhalb des Kontingents. Die Kosten liegen damit bei etwa 0,16 $ pro Kontakt.
ZoomInfo Professional: geschätzt 14.995 $ pro Jahr für bis zu drei Lizenzen mit rund 5.000 Credits. Exportieren Sie alle 5.000 Kontakte, liegen die Kosten bei etwa 3,00 $ pro Kontakt. Unser Leitfaden zu den ZoomInfo-Preisen zeigt, wie dieser Preis zustande kommt.

Allein nach Listenpreis ist Apollo pro Kontakt rund 20-mal günstiger. Das macht es nicht für alle zur besseren Wahl. ZoomInfo bündelt Intent-Daten, tiefere Firmeninformationen und laut vielen Nutzern eine bessere Abdeckung von Telefonnummern bei großen Unternehmen. Der faire Vergleich sind die Kosten pro nutzbarem Kontakt: Teilen Sie Ihre Ausgaben durch die Kontakte, die sich in einer Stichprobe Ihrer eigenen Zielliste als korrekt und relevant erweisen.
Verhandelte Verträge zeigen dasselbe Bild: Vendrs Median für ZoomInfo-Verträge liegt bei 33.500 $ pro Jahr, gegenüber 19.000 $ bei Apollo.
Was Nutzer über Apollo sagen
In unabhängigen Bewertungen und Preisanalysen für 2026 tauchen immer wieder dieselben Themen auf. Nutzer loben das Preis-Leistungs-Verhältnis und den Komfort, Daten, Sequenzen und einen Dialer in einem Tool zu haben. Deshalb ist Apollo oft das erste Vertriebstool, das ein Start-up kauft.
Die Kritik betrifft drei Bereiche. Credits gehen schneller aus als erwartet, besonders bei Telefonnummern. Die Genauigkeit der Telefondaten ist ein häufiger Kritikpunkt: Im Test von Cleanlist mit 1.000 Leads fand Apollo 41 % der Mobilnummern und 78 % der E-Mail-Adressen, und auch die E-Mail-Genauigkeit schwankt je nach Land und Branche. Schließlich berichten Teams, die über Apollo in großem Umfang versenden, dass die Zustellbarkeit zusätzliche Arbeit und Tools erfordert. Nichts davon ist für eine Datenbank in dieser Preisklasse ungewöhnlich, aber es zählt, wenn Sie berechnen, was Apollo Sie wirklich kostet.
Wie Apollos Preise im Vergleich zu Alternativen abschneiden
Preislich liegt Apollo am unteren Ende des B2B-Datenmarkts. So schneidet sein Einstiegspreis im Vergleich zu anderen beliebten Optionen ab:
| Tool | Einstiegspreis | Preismodell |
| Apollo.io | Kostenlos; ab 49 $/Nutzer/Monat (jährlich) | Pro Lizenz, mit Credit-Pools |
| Lusha | Kostenlos; ab 49,90 $/Monat | Pro Tarif, mit monatlichen Credits |
| ZoomInfo | ca. 14.995 $/Jahr (Schätzung) | Jahresvertrag: Plattformgebühr, Lizenzen und Credits |
| Cognism | Individuelles Angebot | Jahresvertrag |
| Spona | Kostenloser Tarif; nutzungsbasiert | Zahlung für die abgerufenen Daten |
Die günstigste Option ist nicht immer die beste. Vergleichen Sie Tools nach ihrer Genauigkeit in Ihrem eigenen Markt und den Kosten pro nutzbarem Kontakt, mit einer Testliste von 50 bis 100 echten Zielkunden. Unser Überblick über die besten Lead Generation Tools behandelt jedes dieser Tools ausführlicher.
Zur Einordnung: Lushas Starter-Tarif kostet 37,45 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung, Clays Launch-Tarif beginnt bei 185 $ pro Monat, und LinkedIn Sales Navigator Core kostet 119,99 $ pro Monat und Nutzer.
Lohnt sich Apollo? Eine kurze Checkliste
Apollo lohnt sich wahrscheinlich, wenn Sie die meisten dieser Punkte mit Ja beantworten:
- Sie akquirieren vor allem per E-Mail, das Telefon ist ein Nebenkanal.
- Ihr Zielmarkt sind mittelgroße oder größere Unternehmen in gut abgedeckten Regionen wie den USA.
- Sie wollen Daten, Sequenzen und einen Dialer in einem Tool statt eines eigenen Stacks.
- Ihre Vertriebler nutzen die Credits jeden Monat, sodass wenig verfällt.
Wenn Sie zwei oder mehr Punkte mit Nein beantwortet haben, testen Sie Apollo zuerst im kostenlosen Tarif und vergleichen Sie es mit einer spezialisierten Datenquelle, bevor Sie Lizenzen kaufen.
So testen Sie Apollos Daten, bevor Sie zahlen
Weil die Datengenauigkeit je nach Markt stark schwankt, ist das Nützlichste vor dem Lizenzkauf ein kleiner, strukturierter Test im kostenlosen Tarif oder mit einer Monatslizenz. Er dauert ein paar Stunden und verrät Ihnen mehr als jede Rezension.
- Wählen Sie 50 echte Zielkunden. Nehmen Sie Firmen, an die Sie tatsächlich verkaufen würden, nicht bekannte Marken, die jede Datenbank gut abdeckt.
- Finden Sie die richtigen Personen. Notieren Sie, wie viele Ihrer Zielrollen Apollo pro Firma findet und ob die Personen laut LinkedIn-Profil noch dort arbeiten.
- Prüfen Sie die E-Mail-Adressen. Lassen Sie jede aufgedeckte Adresse durch einen E-Mail-Verifizierer laufen und notieren Sie, wie viele gültig, riskant oder ungültig sind.
- Rufen Sie eine Stichprobe von Nummern an. Wählen Sie 20 Telefonnummern und zählen Sie, wie viele die richtige Person, eine Zentrale oder eine falsche Nummer erreichen.
- Berechnen Sie die Kosten pro nutzbarem Kontakt. Teilen Sie die Kosten für die benötigte Lizenz und die Credits durch die Zahl der Kontakte, die alle Prüfungen bestanden haben.
Führen Sie denselben Test mit einer Alternative und denselben 50 Accounts durch, dann haben Sie einen fairen Vergleich. Viele Teams stellen fest, dass ein Tool bei der E-Mail-Genauigkeit vorne liegt, ein anderes bei Telefonnummern oder in einer bestimmten Region. Das ist ein guter Grund, Daten- und Outreach-Tools getrennt zu halten.
Für wen sich Apollo lohnt und wer darauf verzichten sollte
Apollo passt gut zu Start-ups und kleinen Vertriebsteams, die vor allem per E-Mail akquirieren, ein Tool für Daten und Outreach wollen und an mittelgroße oder größere Unternehmen in gut abgedeckten Märkten wie den USA verkaufen.
Weniger gut passt es, wenn Ihr Team vor allem telefoniert, hauptsächlich in Europa oder an kleine lokale Unternehmen verkauft oder Daten zu Nischensegmenten braucht, die große Datenbanken schlecht abdecken. Dann zahlen Sie wahrscheinlich für Credits, die unvollständige Daten liefern, oder brauchen ohnehin eine zweite Datenquelle. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, vergleichen Sie die Optionen in unserer Liste der Apollo-Alternativen oder in unserem Überblick über die besten Lead Generation Tools.
So behalten Sie Ihre Apollo-Kosten im Griff
Ein paar Gewohnheiten halten Apollo bezahlbar, wenn Ihr Team wächst:
- Verfolgen Sie den Credit-Verbrauch pro Vertriebler jeden Monat, damit Sie Wenignutzer in einen günstigeren Tarif verschieben und nicht für ungenutzte Credits zahlen.
- Heben Sie Telefonnummern für besonders passende Accounts auf. Mit rund 8 Credits pro Nummer leeren sie Ihren Pool am schnellsten.
- Verifizieren Sie E-Mail-Adressen vor dem Versand, um Ihre Domains vor Bounces zu schützen.
- Bauen Sie präzise Listen, bevor Sie exportieren. Jeder Kontakt, der Apollo verlässt, kostet Credits, also filtern Sie streng, bevor Sie exportieren.
- Prüfen Sie die Lizenzen bei der Verlängerung. Zahlen Sie Jahrespreise nur für Personen, die jede Woche akquirieren.
Eine nutzungsbasierte Alternative: Spona
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Spona ist besonders nützlich in den Segmenten, in denen Apollo am schwächsten ist, darunter lokale Unternehmen, Shopify-Shops und kürzlich finanzierte Start-ups. Vergleichen Sie selbst auf Sponas Preisseite.
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Häufig gestellte Fragen
Was kostet Apollo.io pro Monat?
Apollos bezahlte Tarife kosten 49 $, 79 $ und 119 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung oder 65 $, 99 $ und 149 $ pro Nutzer und Monat bei monatlicher Abrechnung. Der Organization-Tarif setzt mindestens drei Nutzer voraus.
Ist Apollo.io kostenlos?
Ja. Apollo hat einen kostenlosen Tarif mit Datenbankzugriff, der Chrome-Erweiterung und einem kleinen monatlichen Credit-Kontingent. Er eignet sich zum Testen, ist für regelmäßigen Outbound aber zu begrenzt.
Werden Apollo-Credits übertragen?
Nein. Ungenutzte Credits werden bei der Verlängerung nicht übertragen, und Jahrestarife erhalten die Credits für das ganze Jahr im Voraus.
Wie viele Credits kostet eine Telefonnummer bei Apollo?
Preisanalysen für 2026 nennen rund 8 Credits pro Telefonnummer, gegenüber 1 Credit für eine E-Mail-Adresse.
Ist Apollo günstiger als ZoomInfo?
Ja, mit großem Abstand. Apollos Listenpreise beginnen bei 49 $ pro Nutzer und Monat, während ZoomInfos Einstiegspaket auf rund 14.995 $ pro Jahr geschätzt wird. Bei den Kosten pro Kontakt kommt Apollo in unserem Beispiel auf etwa 0,16 $ und ZoomInfo auf etwa 3,00 $.
Was sind die besten Alternativen zu Apollo?
Das hängt davon ab, was Sie brauchen. ZoomInfo und Cognism passen zu größeren Teams, die umfangreichere Daten benötigen, Spona zu Teams, die verifizierte Leads auf Abruf wollen. Die vollständige Liste finden Sie in unseren Apollo-Alternativen.
Lohnt sich Apollo.io?
Für Start-ups und kleine Teams, die vor allem per E-Mail in gut abgedeckten Märkten akquirieren, meist ja, weil es Daten, Sequenzen und einen Dialer zu einem niedrigen Preis vereint. Teams, die auf Telefonakquise setzen oder in Nischensegmente verkaufen, brauchen oft eine zweite Datenquelle.
Ist Apollo.io ein indisches Unternehmen?
Nein. Apollo.io ist ein US-Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco und einem weltweit verteilten Team.
Wurde Apollo eingestellt?
Nein, Apollo.io ist voll in Betrieb. Das "Apollo", das 2023 eingestellt wurde, war eine Reddit-App eines Drittanbieters, die nach Reddits Änderung der API-Preise schloss. Sie hat nichts mit Apollo.io zu tun.
Quellen
- Apollo.io: pricing page
- Databar: Apollo pricing 2026
- Supered: Apollo pricing 2026 (pricing page reviewed September 25, 2026)
- Getlead: Apollo pricing explained (checked September 2026)
- Vendr: Apollo.io purchase data
- Google: email sender guidelines
- Factors.ai: ZoomInfo pricing analysis 2026
- Vendr: ZoomInfo purchase data
- Cleanlist: Apollo vs. ZoomInfo test on 1,000 leads
- Lusha: pricing page
- Clay: pricing page
- LinkedIn: Sales Navigator plans
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